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Dieser Internetauftritt
wird durch die folgenden Zitate charakterisiert:
- Ich will sitzen und will schweigen und will
hören, was
Gott in mir rede.
- Meister Eckehart
(1260-1327) aus einer Predigt
über Weisheit 18,14
- Wie merkwürdig, daß A-tom auf
griechisch das
gleiche heißt wie In-dividuum auf lateinisch: unspaltbar.
Die diese Wörter erfanden, haben weder die Kernspaltung noch
die
Schizophrenie gekannt.
Woher nun der moderne Zwang zu Spaltungen in immer kleinere Teile,
zu Ab-spaltungen ganzer Persönlichkeitsteile von jener
altertümlichen, als unteilbar gedachten Person ...
- Christa
Wolf: 'Störfall - Nachrichten eines Tages' (1986)
- Je unabweislicher im zukunftsträchtigen
Menschen von
heute der himmlische Ursprung und
die ihm von dorther kommende Sinngebung und Bestimmung als Ahnung und
Verheißung ins Innesein tritt,
um so dringlicher ist die Forderung nach einer präzisen Angabe
der
Gründe, die ihn berechtigen, überhaupt
einen Unterschied zwischen zwei Wirklichkeiten zu behaupten, einer
weltlichen und einer überweltlichen.
- K. Graf
Dürckheim:
'Vom doppelten Ursprung des Menschen' (1973)
- Unsere Zeit ist für die gesamte Menschheit
auf dieser
Erde eine Zeit der Begegnung, der Gefahr, der Krise.
Das griechische Wort Krisis bedeutet Entscheidung. ...
Die Krisis einer Krankheit ist die Phase, in der sich entscheidet, ob
sie zum Leben oder zum Tode führt.
- C. F. v.
Weizsäcker:
'Ein Grußwort' aus einem Buch von H. E. Lassalle (1988)
- Da habe ich einen gehört wie er seufzte:
„Du
liebe Zeit!“ Was heißt da „Du liebe
Zeit“?
„Du unliebe Zeit“, muss es heißen
„Du
ungeliebte Zeit!“ von dieser Unzeit, in der wir leben
müssen.
Und doch: Sie ist unsere einzige Zeit unsere Lebenszeit. Und wenn wir
das Leben lieben,
können wir nicht ganz lieblos gegen diese unsere Zeit sein.
Wir
müssen sie ja nicht genau so lassen, wie sie uns traf.
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