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Exerzitien
im Alltag sind mehr als ein Ersatz für die Auszeit in
Klöstern oder Einkehrhäusern. Auch wenn manchen Menschen die Zeit oder die Gelegenheit fehlt, zu Retraiten oder Exerzitien zu fahren und anderen die Mittel für oft kostenintensive Angebote nicht zur Verfügung stehen, ist diese Alternative keine Low-Cost-Variante und ebenso wenig eine Marketing-Idee für Gehetzte. Diese Form geistlicher Übung hat zum Ziel, dass Sie Ihren Alltag nicht als Hindernis für das Erleben von Stille und das Erfahren von Gottes Wirklichkeit empfinden, sondern vielmehr diesen alltäglichen Raum entdecken, in dem Gott mit seiner Liebe gegenwärtig ist. So jedenfalls, umschreibe ich das Anliegen aus meiner persönlichen Erfahrung. Oft finden sich wöchentlich Gruppen zusammen, um sich auszutauschen und eine gemeinsame Meditationsübung zu erleben. Dies ist eine gute Weise der Gemeinschaft, die auch das tägliche Üben unterstützt. Als inhaltliche Grundlage dienen oft Kurse, die sich am Kirchenjahr orientieren. Eine einzelne Begleitung ist bei dieser Form oft davon anhängig, ob OrtspfarrerInnen dieses Anliegen unterstützen oder externe Begleiter erreicht werden. Ein Netzwerk dafür ist mir im Bereich der sächsischen Landeskirche leider noch nicht bekannt. Es besteht die Möglichkeit sich im Haus der Stille in Grumbach zu erkundigen. Eine zunehmende Nachfrage verzeichnen Kurse mit Fernbegleitung. Diese "Briefkurse" basieren auf einem wöchentlichen Briefwechsel (oder E-Mail) der Teilnehmenden mit dem Begleiter. Auch hier können veröffentlichte Kursangebote, Bücher des Neuen Testamentes oder Angebote von Begleitern dienen. An dieser Stelle ein besonderer Dank an Karin Johne für ihre Angebote und das wegweisende Engagement für diese Form der Begleitung. (Siehe auch Begleitung per E-Mail) ![]() Hier eine Übersicht der von mir bisher begleiteten Kurse:
Wer das kleine Büchlein Jona liest, wird darüber ins
Staunen kommen, mit welchen Menschen Gott seine Geschichte schreibt. Der Umfang
des Prophetenbuches sprengt nicht den Rahmen, sondern gibt ihn vor. An Jonas
Erleben lassen sich eigene Umwege, Brüche und Gotteserfahrungen im Leben
entdecken. Schließlich können auch wir in einer Zeit der Buße zu einem
persönlichen Neuanfang im Glauben und Leben finden. Darum: Mache dich auf und komm! Gemeinsam wollen wir in
der Stille und in der Auseinandersetzung mit Gottes Wort danach Ausschau
halten, wohin uns Gott führt, was nächste Schritte sein können und was es zu
ändern gilt. Sie sind bereit:
• sich über
drei Wochen hinweg jeden Tag 30 Minuten Zeit zum persönlichen Beten zu nehmen.
(Als Hilfe dafür gibt es schriftliche Anleitungen.)
• sich einmal in der Woche, für circa zwei Stunden, mit anderen Teilnehmenden zu treffen, um in der Gruppe sich über Ihre Erfahrungen auszutauschen und Impulse für die Woche zu erhalten. • zu mindestens einem Einzelgespräch mit einem Begleitenden, um die gemachten Erfahrungen im Dialog zu vertiefen Sie fühlen sich angesprochen? Dann melden Sie sich an
oder kommen Sie zum Informationsabend: 29.2.2012, 19.30 Uhr,
Nikolaikirchgemeinde, Nikolaikirchhof 3, 04109 Leipzig Auf dem Weg der Exerzitien im Alltag finden je vier
Gruppentreffen statt:
• montags,
5.3./ 12.3./ 19.3./ 26.3., 19:30 Uhr, Probsteikirche
• dienstags, 6.3./ 13.3./ 20.3./ 27.3., 10:00 Uhr, Nikolaikirche • dienstags, 6.3./ 13.3./ 20.3./ 27.3., 19:30 Uhr, Kloster Wahren • mittwochs, 7.3./ 14.3./ 21.3./ 28.3., 20:00 Uhr, Nikolaikirche Die Exerzitien im Alltag werden begleitet von: Sr. Susanne Schneider MC, Pfarrerin Barbara Zeitler,
Gemeindepädagogin Heike Heinze, Regina Nothelle, Maria Neidhardt, Sr. Paula
Bickel MC, Pfarrer Bernhard Stief, Pater Hermann Kügler SJ, Matthias Jacob,
Frater Ralf Sagner OP, Pfarrer Gregor Giele Für die Teilnehmenden entstehen keine Kosten. Um
Spenden für die Deckung der Unkosten wird gebeten.
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