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Wehe dem, der zum Holze spricht: Wache auf! zum schweigenden Steine: Erwache!
Er sollte lehren? siehe, er ist mit Gold und Silber überzogen, und gar kein Odem ist in seinem Innern.
Aber JHWH ist in seinem heiligen Palast - schweige vor ihm, ganze Erde!
(Habakuk 2.19f)

Wie schnell ist ein Wort zu einem Ding dahin gesagt?
Wie schnell bekommt ein Ding eine Bedeutung zugerechnet, die keinem Ding zukommt?
Wer kennt sie nicht die Sprüche zum Auto "Spring schon an!" oder zum Computer "Mach schon!"
Alltäglich und menschlich muten sie an und sind sie vielleicht auch
- so alltäglich, dass der Mensch oft nicht bemerkt, wie abhängig er sich fühlt und macht.

Der Mensch glaubt, dass es besser ist von Dingen abhängig zu sein, die er glaubt zu beherrschen - ein komplexer Irrglaube!
Der Mensch glaubt, dadurch unabhängig zu sein, von dem menschlichen Versagen des Nächsten
und merkt nicht, wie er damit selbst versagt - obwohl der moderne Mensch genau dies zu vermeiden trachtet.

+ + +

Es ist gut auf den Atem des Lebens zu hören und still zu werden zwischen den Dingen. - Ich komme zur Ruhe ...
Es ist gut in Ruhe zu schauen, was hinter dem vermeindlichen Glanz ist. - Ich sehe einen Teil der Schöpfung ...
Es ist gut in der Stille etwas vom wahren Glanz wahr zu nehmen und diesen Punkt im Alltäglichen zu finden ...
Jetzt und hier kann ich mich in diese Gelassenheit und Wahrheit einspüren und stille sein vor IHM ...

Ich beende mein Üben mit einem Gebet - einfach Dank und Bitte in Worte fassen, oder noch einen Augenblick schweigen ...
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