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Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebet, gleichwie ich euch geliebt habe.
Größere Liebe hat niemand, als diese, dass jemand sein Leben lässt für seine Freunde.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was irgend ich euch gebiete. Ich nenne euch nicht mehr Knechte,
denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; aber ich habe euch Freunde genannt,
weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe.
(Johannes 15.12-15)

Wenn ich glaube, dass mich Gott liebt und er mich wahrnimmt, wenn ich IHM nachfolgen möchte, dann muss ich Wahrnehmung üben - gegenüber dem Nächsten, wie mir selbst.

Ina Praetorius: "... Seit Jahren diskutiere ich die Frage, warum wir, Frauen und Männer, die Basisrituale unseres Lebens mit diesem großen 'Nur' versehen: ...
Spätestens seit der griechischen Antike - der Wiege unserer abendländischen Kultur - lernen Frauen und Männer von Kind an, dass das wahre, das höhere Leben jenseits alltäglicher Notwendigkeiten liegt.
Es gibt unzählige Möglichkeiten, das Notwendige zu tun. Auch die mystische: Ich bin was ich tue."

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Ich werde still ... ich erinnere mich an Stationen des vergangenen Tages und schaue sie an ...
Ich übe einen liebenden Blick auf manche kaum bemerkte Situation ...
Ich schaue auf künftige Ereignisse und Aufgaben die 'ihre Lichtstrahlen' bereits in meine Gegenwart scheinen lassen ...
Ich lasse das Zurück- und Vorausblicken und spüre, wie ich einfach 'nur' sitze und schweige und höre ...

Ich beende mein Üben mit einem Gebet - einfach Dank und Bitte in Worte fassen, oder noch einen Augenblick schweigen ...
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